In diesem Vortrag geht es darum, wie strukturelle Diskriminierung_Trauma auf den Körper zielt und sich in ihn einschreibt. Näher ausgeführt wird das am Beispiel der Diskriminierung gegen dicke_fette Körper. Es werden Forderungen an einen transformativen und heilsamen Bewegungsraum gestellt, in dem verkörperten Diskriminierungserfahrungen neu und kollektiv begegnet werden kann. Auf diese Weise soll Bewegung im doppelten Sinne wirksam sein: über das Spüren des eigenen Körpers in einem barrierearmen körperpositiven Raum und Bewegung als politischer Zusammenschluss durch einen ganzheitlichen, kollektiven Ansatz. Zentral für diese Neurahmung von Bewegung ist die Hinterfragung und Neukonzeption von Gesundheit im Allgemeinen, in der ein Gewichtsreduktionsfokus und der eine-Lösung- für-alle- Ansatz des Diätindustriekomplexes abgelehnt wird. Widerständig zum dominanten Gesundheitsdiskurs können in diesen Bewegungsräumen intersektionale Bündnisse und Neuverhandlungen stattfinden. Dabei soll es am Beispiel meiner somatischen (körperbezogenen) Empowermentarbeit gezeigt werden, wie das konkret umsetzbar ist. Bevor wir uns dazu austauschen, wollen wir uns in ein Spürexperiment (ohne Berührung, Teilnahme kein muss) begeben, um dem eher theoretischen Teil einen Praktischen zur Seite zu stellen! Aufregend!

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