Seit Jahrhunderten werden die deutschen Bühnen von weißen Männern dominiert. Immer mehr Künstler*innen setzen ihrer Allmacht andere Ästhetiken, Narrative und politische Fragestellungen entgegen und tragen queere, trans*, Schwarze oder of Colour-Stimmen und -Körper in die Theaterfestungen und öffentlichen Räume. Dennoch bleibt ihr Status bedroht und fragil. „im*possible bodies“ schafft als #Festival der utopischen Praxis einen Möglichkeitsraum. Er versammelt und feiert reale, ausgeschlossene wie marginalisierte Körper und öffnet sich all jenen, die es noch zu denken gilt. Hier treffen #Kunst und #Aktivismus aufeinander: Wer darf sprechen, sich zeigen, bestimmen? Wer dominiert gesellschaftliche und künstlerische Repräsentation? „im*possible bodies“ steht für Schönheit und Verwundbarkeit, #Empowerment und Positionierung, #Solidarität und Allianzen, die offensive Verteidigung des Nicht-Konformen mit allen Wagnissen. Die eingeladenen Künstler*innen, Aktivist*innen, Denker*innen und Initiativen kapern mit ihren Performances, #Tanz, Workshops, Konzerten und Versammlungen den normativen Kunstraum, laden zu Hang-Outs, Sharings, zum B-runch und an die #Minibar, fragen nach dem Potential der #Queerness und cruisen durch die #Utopie – die für ganz konkrete Anliegen steht.

Vollständiges Programm unter: https://bit.ly/2DL0qCn

im*possible bodies
performing sharing celebrating
Festival für utopische Praxis
Di. 17. – So. 29. April
#Mousonturm, #Frankfurt

Mit: Tucké Royale, Jaamil Olawale Kosoko, Boiband, Simone Dede Ayivi, Nuray Demir & Tümay Kılınçel,Queer BCademy Teachings of PostAcademic Knowledge mit Preach und Natasha P., Rosana Cade Johnsmith und Mavi Veloso, FAKA, Last Yearz Interesting Negro, Kick-Ass-Queereeoké, Andrez Ghizze, Caio, Dani Barra, Feliz, Kupalua, Luiz Gustavo, Queere Verbindungen mit SUQ – solidarisch unaufgefordert queer,
Queergehört – die queere Ringvorlesung der Uni Frankfurt und RaSch – Ranzfurter Schwestern, Ayla Pierrot Arendt, Carolina Mendonça, Joana Tischkau, Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, CUP Students, Gabriel_Nox Kohnke u.v.m.

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For centuries, German stages have been dominated by white men. More and more artists oppose their omnipotence with alternative aesthetics, narratives and political issues, bringing #queer, #trans*, Black and PoC voices and bodies into #theatre strongholds and public spaces. Nonetheless, their position remains threatened and fragile. As a #festival for utopian practices, “im*possible bodies” creates a space of possibility, congregating and #celebrating actual, excluded as well as marginalized bodies and welcoming those still to be conceived. It is a meeting of #art and #activism: who is allowed to speak, present, define? Who dominates social and artistic representation? “im*possible bodies” stands for #beauty and #vulnerability, #empowerment and taking a stand, #solidarity and coalitions, the active vindication of non-conformity at all risks. The invited artists, activists, thinkers and initiatives hijack with their performances, #dance, workshops, concerts and meetings the normative art space, invite to hang-outs, sharing, b-runch and the #minibar, and they explore the potential of #queerness, cruising through a #utopia – that represents very concrete concerns.

Complete program: https://bit.ly/2DL0qCn

im*possible bodies
#performing #sharing #celebrating
Festival für utopische Praxis
Tue. 17. – Sun. 29. April
Mousonturm, Frankfurt

#impossiblebodies

Kategorien: AllgemeinEvent

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