Jannik Franzen & Justin Time | Freaks of Nature Normalisierung im Naturkundemuseum

Das Naturkundemuseum ist nicht nur ein verstaubter Ort für ausgestopfte Tiere und verregnete Nachmittage. Es ist auch Schauplatz von gewaltvollen humanwissenschaftlichen Studien und wirkmächtigen Kategorisierungen. Neben den Dinosauriern war und ist reichlich Platz für Studien über und am Menschen. Die Idee von Norm und Abweichung wird hier verhandelt, Körper vermessen, Weiterlesen…

Diana Thielen | „Wenn ich nicht tanzen kann, ist das nicht meine Revolution.“ (Emma Goldman) Workshop

Anmeldung: queergehoert@gmail.com In diesem Workshop nutzen wir Contact Improvisation als Untersuchungsgegenstand, um Fragen rund um Körper und um Verkörperungen sozialer, politischer Normen auf zu werfen. Contact Improvisation (CI), in den frühen 70-iger Jahren in New York von einer Gruppe jungen Tänzer_innen entwickelt, gilt als eine Tanzform die sowohl choreografisch, performativ Weiterlesen…

Diana Thielen | „Wenn ich nicht tanzen kann, ist das nicht meine Revolution.“ (Emma Goldman) Vorlesung

Der Vortrag wird sich auf meine Erfahrung als Tänzerin berufen und nach verkörperten, normierten und normierenden gesellschaftlichen Verhältnissen in der Bewegung, sowie in Tanz-/Bewegungsräumen suchen. Ebenso interessiert mich das queeren, politische Ermächtigungspotential von Tanz im Allgemeinen, und vom CI (Contact Improvisation) im spezifischen. Chris Tedjasukmana schreibt in dem Essay „Feel Weiterlesen…

23. Mai | Nui* | Solidarität mit jüdischen Menschen in unserer täglichen (politischen) Arbeit und unserem Leben?

16-18 Uhr, Anmeldung unter: nui@ungehorsam.ch Wie kann ich solidarischer sein mit jüdischen Menschen? Was heisst Solidarität heute? Was mache ich mit meinen eigenen Gefühlen und Geschichten aus jüdischer und nicht-jüdischer Perspektive, gerade in Deutschland? Ich möchte gerne einen Raum öffnen um mit Hilfe der Themenzentrierten Interaktion sowohl mit uns selber, Weiterlesen…

22. Mai | Nui* | Vielfältige Perspektiven jüdischen Lebens außerhalb der Shoa und istraelischer Staatspolitik

Vortrag mit anschliessendem Textstudium und Diskussion zu Geschichten und Realitäten des jüdisch Seins. Als Anstoss, differenzierter über jüdische Menschen und ihre Gegenwart und Geschichte zu denken. Es geht darum Perspektiven jüdischer Geschichte, Kultur und Lebens kennenzulernen,auch außerhalb von Shoa, deutsch-christlicher Erinnerungsperspektive und israelischer Staatspolitik. Die Schwerpunkte des Vortrags sind: Trans* Weiterlesen…

15. Mai 2018| Theresa Enghardt | „Die will doch nur Aufmerksamkeit“ — Wo Bi/Pan-Feindlichkeit und Misogynie sich überschneiden

Diskriminierung gegen Bi- und Pansexuelle ist leider immer noch allgegenwärtig und reicht von negativen Stereotypen über systematische Unsichtbarmachung bis hin zu Gewalt. Die massiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die psychische Gesundheit und die Sicherheit der Betroffenen sind inzwischen vielfach nachgewiesen. Bi-/Pan-Diskriminierung wirkt häufig mit Misogynie zusammen, wird durch diese verstärkt Weiterlesen…

24. April 2018 | Gabriel Kohnke | Im Trans*Test durchgefallen?!

Gabriel Kohnke | Im Trans*Test durchgefallen?! Oder: wie das Phänomen der Transnormativität Trans*Personen in angeblich „richtig trans*“ und „nicht trans* genug“ einteilt. Erarbeitet und visualisiert am Beispiel des Films „Romeos“ (2011) Von den Normen rund um Trans* Wie Transnormativität Trans*-Personen in angeblich „richtig trans*“ und „nicht trans* genug“ einteilt und Weiterlesen…

23. April | Gabriel Kohnke | Status: nicht vorhergesehen. Vom Trans*sein jenseits der Geschlechternormen

Das Rechtssystem, die Medizin und der Staat als solches haben eine Idee davon, wie Trans*Personen leben, lieben und transitionieren sollen: im sogenannten „Gegengeschlecht“ verortet und das Stereotyp dessen anstrebend, im sogenannten „Zielgeschlecht“ hetero etc etc etc Wessen Lebensweise und_oder Identität davon abweicht, gilt schnell als „nicht richtig trans*“ oder „nicht Weiterlesen…

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Im*bossible bodies im Mousonturm

Seit Jahrhunderten werden die deutschen Bühnen von weißen Männern dominiert. Immer mehr Künstler*innen setzen ihrer Allmacht andere Ästhetiken, Narrative und politische Fragestellungen entgegen und tragen queere, trans*, Schwarze oder of Colour-Stimmen und -Körper in die Theaterfestungen und öffentlichen Räume. Dennoch bleibt ihr Status bedroht und fragil. „im*possible bodies“ schafft als Weiterlesen…

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