9. Juli | Cornelia Möser | Auf den Begriff gebracht. Von Problemen ohne Namen, strategischen Identitäten und themengebundenen Allianzen

Als begriffsklärende Einführungsveranstaltung konzipiert geht der Vortrag zunächst der Geschichte feministischer und queerer Begriffsfindung auf den Grund: Wozu brauchten sie in ihren Kämpfen Begriffe und mit welchen Begriffen waren sie konfrontiert? Wie kommt es, dass auch heute noch für jede queerfeministische Wortergreifung vermeintlich ein Glossar gereicht werden muss? Spätestens seit Weiterlesen…

02. Juli | Veronika Kracher | Incels – Zur Sprache und Ideologie eines Online-Kults

Was ist eine „Stacy“? Und ein „Chad“? Was bedeuten Begriffe wie „Roastie“, „blackpill“, „Wristcel“, „looksmaxing“ und „Femoid“? Es handelt sich hier um den Code der sogenannten Incel-Subkultur, ein Online-Todeskult, der seit 2018 in den Blick der Öffentlichkeit geraten ist „Incel“ ist die Kurzform für „Involuntary Celibate“- unfreiwillig im Zölibat lebende. Weiterlesen…

25. Juni | Franziska Haug | Antisemitismus – ein Nebenwiderspruch im Queerfeminismus?

Antisemitismus, Antizionismus und sogenannte Kritik an Israel wird in der letzten Zeit besonders in (queer)feministischen Kontexten laut: Die Petition #aufschrei wurde von etlichen BDS Befürworter_innen unterzeichnet, es werden Witze über „gehäutete Bänker_innen“ gemacht, die Vernichtung von Millionen Jüd_innen als „Repression“ beschrieben und etliche „Pink Washing Israel“ Gruppen kämpfen aktuell weltweit Weiterlesen…

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18. Juni | Jann Schweitzer | Der gewöhnliche Homosexuelle revisited. Aktualität und Anspruch einer soziologischen Untersuchung über männliche Homosexuelle in der Bundesrepublik von 1974

Mit „Der gewöhnliche Homosexuelle“ legten Reimut Reiche und Martin Dannecker 1972 eine brillante Studie vor, die bis heute durch ihre Kombination aus Empirie, Kritischer Theorie und sozialpsychologischer Interpretation hochaktuell bleibt. Obgleich sich die Lage für Homosexuelle im Zuge der Liberalisierung in der BRD erheblich verbessert hat, sind die gesellschaftlichen Bedingungen Weiterlesen…

4. Juni | Katharina Karcher | Sisters in Arms – Militanter Feminismus in Westdeutschland seit 1968

Sind Feminist*innen wirklich so friedfertig wie viele Studien nahelegen? Katharina Karchers Studie Sisters in Arms widerlegt diese Annahme anhand von vielen bisher unbeachteten Beispielen aus der deutschen Frauenbewegung.    Cordula Trunk schreibt: “Der Band ist die erste umfangreiche Untersuchung von konfrontativen und militanten Taktiken in den Aktivitäten der Feminist*innen nach Weiterlesen…

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Programm im Sommersemester 2019

Hier geht’s zum Flyer für das komplette Programm 7. Mai | Miriam Davoudvandi (cashmiri) | Feminismus und Sexismus im Rap 14. Mai | Olaf Bernau (Afrique Europe Interact) | Wer Fluchtursachen verstehen möchte, darf vom kolonialen Erbe nicht schweigen – Strukturelle Hintergründe von Flucht und Migration 21. Mai |  Debora Antmann/Debs | (Queer-)Feminismus Weiterlesen…

13. November 2018 | SUQ – Solidarisch Unaufgefordert Queer | „Warum wir es uns nicht leisten können, in der Mitte zu stehen“ — queere und linke politische Praktiken in Frankfurt

Was für politische Praktiken an der Schnittstelle von queeren und emanzipatorisch-linken Utopien sind aktuell wichtig? Während vor einigen Jahren der offene Rechtsruck innerhalb der LGBTIQ-Szene noch stark thematisiert wurde, scheint es, als sei die Debatte darüber abgeebbt. Dabei erfahren gerade linke und emanzipatorische Proteste eine stark zunehmende Kriminalisierung während rechte Weiterlesen…